Unter der Landingpage-Optimierung wird der Prozess der Verbesserung der Landingpage im Hinblick auf die Verbesserung der Conversion-Rate verstanden, sowie eine Verbesserung im Hinblick auf die Minimierung der Bounce-Rate. Damit bestmögliche Ergebnisse erzielt werden können, werden verschiedenen Elemente der Landingpage angepasst.

Die klare Strukturierung spielt dabei die ausschlaggebende Rolle. Eine gute Landingpage muss attraktiv sein, darf jedoch keinesfalls unübersichtlich gestaltet sein. Schließlich muss der Besucher auf den ersten Blick verstehen können, worum es genau geht.

Eine ansehlich gestaltete Landingpage kann Fotos und Videos beinhalten, welche durch kurze und klare Werbebotschaften sowie kurze Produkterklärungen unterstrichen werden. Bei solchen Landingpages bleibt der Erfolg nur selten aus. Die Informationen, welche eine Landingpage vermitteln soll, müssen auf einfache Weise präsentiert werden. Der Inhalt selbst ist auf bestimmte Keywords ausgerichtet, die sich an AdWords-Kampagnen orientieren können oder er ist auf die Werbebotschaft hin optimiert. Die wichtigsten Keywords werden auf der Landingpage meistens in Überschriften platziert und befinden sich selbstverständlich auch im Text der Landingpage selbst. Auf diese Weise können die Kunden sofort erkennen, worum es eigentlich geht und die Suchmaschinen enthalten dadurch semantische Signale, um sich an ihnen orientieren zu können. Es wird auf alle Elemente verzichtet, welche den Nutzer ablenken können und diesen vom eigentlichen Angebot wegführen. So ist jede einzelne Landingpage auf ihr eigentliches Ziel konzentriert – den Nutzer zu einem zahlenden Kunden zu machen. Aus diesem Grund sollte die Landingpage auch die verschiedenen Alleinstellungsmerkmale des Produktes sowie Verkaufsargumente enthalten. Auf diese Weise wird dem Nutzer vermittelt, warum das jeweilige Produkt für ihn geeignet ist.

Bei der Erstellung einer Landingpage setzen sehr viele Marketer auf den Aha-Effekt. Es wird versucht, diesen durch inspirierende Inhalte hervorzurufen, damit der Nutzer dazu gebracht wird, sich emotional mit dem Produkt auseinanderzusetzen. Der danach folgende „Call-to-Action“ kann den Nutzer in einen Lead verwandeln oder aus ihm eine Konversion machen.

Eine der gängigsten Methoden der langfristigen Optimierung der Landingpage ist das Website Testing, wie z.B. das A/B-Testing. Hierbei werden zwei verschiedene Versionen einer Landingpage überprüft, und zwar hinsichtlich ihrer Konversionsrate, wobei nur eine dieser Versionen geändert wird, um das Nutzerverhalten registrieren zu können, bzw. seine Veränderungen. Auf diese Weise können die Landingpages gezielt verändert werden, um die Konversionsrate zu erhöhen.
Daneben kommt das sog. Multivares Testing zum Einsatz. Dieses sucht nach Gründen für die Unzufriedenheit der User. Daneben legt diese Methode die Schwachstellen der Webseite offen. Aus einer Vielzahl an leicht abgewandelten Webseiten ermittelt diese Methode diejenige aus, welche das höchste Maß an Benutzerfreundlichkeit aufweist.

Diese beiden Optimierungsverfahren werden oft auch miteinander kombiniert, da die Optimierung meist aus mehreren aufeinanderfolgenden Schritten besteht. Dabei wird das A/B-Testing dazu eingesetzt, um starke Veränderungen abzuwägen. Durch dieses Optimierungsverfahren erfolgen die Ergebnisse sehr schnell und sind zudem klar und mit wenig Aufwand verbunden. Sobald mithilfe von diesem Optimierungsverfahren die Entscheidung gefallen ist, welche sich auf das Grundgerüst einer Webseite, bzw. der Landingpage bezieht, kann das Multivariate Test dazu eingesetzt werden, um Detailfragen zu klären, wie z.B. die Größe, die Farbe und die Position von Buttons.

Die Optimierung der Landingpage ermöglicht, die Landingpage so effektiv wie möglich zu gestalten und die gewünschten Ziele durch die Landingpage so schnell und einfach wie möglich zu erreichen.